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Raumausstattung/Farbenkunde      

Psychosomatische Wirkung der Farben

      

farbkreis2.jpg (14976 Byte) Es ist bekannt, dass Licht ganz allgemein den Organismus beeinflusst, aber auch Farben lösen Reize und Reaktionen aus.
 
So lassen sich beispielsweise Blutdruck und Pulsfrequenz durch Bestrahlung mit Farben beeinflussen. Auch Schwerkranke, wie Epileptiker und Schizophrene konnten durch wechselnde Farblichtbehandlung jahrelang von ihren Anfällen befreit werden.        
So konnte bei einem Leben für lange Zeit in einer Eiswüste oder im Nebel gezeigt werden, dass sich eine Ermangelung an stereoskopischen Eindrücken und Wahrnehmungsreizen einstellt. Der Mensch wird müde, die Leistungsbereitschaft geht zurück und er wird seelisch krank. Das bedeutet der Mensch braucht sowohl den Farbwechsel als auch den Lichtwechsel. Denn gerade durch farbige Szenenbilder wird die Aufmerksamkeit erhöht. Allerdings kann eine Reizüberfülle genauso wie Reizarmut zu körperlichen und psychischen Fehlfunktionen führen. Konzentrationsschwäche, Ermüdungserscheinungen und Stress sind die Folgen. Wichtig ist eine Ausgewogenheit an Kontraste, um sowohl Reizfülle als auch Reizarmut in ein Gleichgewicht zu bringen.

Aber Farben beeinflussen nicht nur den Körper, sondern der körperliche Zustand beeinflusst auch das Farben-Bewerten. So findet beispielsweise ein erhitzter Mensch einen blauen Raum angenehmer als einen orangefarbigen, den er normalerweise bei Kälte wählen würde. Hier ruft eine Störung im chemischen Gleichgewicht des Organismus und des Auges unterschiedliche Farbempfindungen hervor.

Die synästhetische Wirkung von Farben ist unbestreitbar und kann im Extremfall drastische Folgen haben. Im negativen Falle kann sie sogar von gefühlsmäßiger Verstimmung über Unwohlsein oder Übelkeit führen. Beispielsweise sollen Menschen, die leicht deprimiert sind nicht auch noch in den Farben leben, die ihren Stimmungen entsprechen wie Violett oder Blau. Vielmehr sollten es gerade die warmen, lichten Orange- und Gelbtöne sein, die ihnen Wohnen zur Lust werden lassen.

Vorsicht ist auch bei bei den modischen Farbtrends geboten, sie sind meist künstlich initiiert und nur kurzlebig. In der Regel erfüllen sie die Bedürfnisse nach einer sinnvollen Farbgestaltung auf der Grundlage der Farben- und Umweltpsychologie nicht. Eine Farbwahl muss den psychischen und physiologischen Bedürfnissen des Raumbenutzers gerecht werden. Daher sollen Farben immer äußerst sensibel aufeinander abgestimmt werden.

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