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Raumausstattung/Farbenkunde      

Psychologische Farbgestaltung

      

www.as-creation.de
A.S.Création Tapeten AG

 
Unter psychologischem Aspekt will eine richtig verstandene Farbgebung keine illusionären Räume schaffen, sondern sie soll einen Bezug zum Baukörper und ihrem Bewohner haben.
Da sich die Psychologie unter anderem auch mit der Leib-Seele-Problematik beschäftigt, lässt sich im weitgehenden Sinn das Bauwerk als Leib und der Mensch als Seele bezeichnen. Die Farbe hat nun die Aufgabe den Raum mit dem Bewohner zu verbinden.
Nachstehend sollen hier nur Punkte aufgezeigt werden, die bei der Farbgestaltung besonders zu beachten sind. Denn es geht hier nicht, um die psychologische Schaffung von Farbwirkung.

Beim Betreten eines Raumes kann für den Menschen der zuerst sichtbar werdende Boden -bevor der Fuß ihn betritt- zu den unterschiedlichsten Eindrücken führen wie hemmen, einladen, führen oder auch unsicher machen. So wirkt ein roter Teppich anders auf den Menschen als ein distanzierter blauer Linoleumbelag oder die natürliche Ausstrahlung von Hobeldielen. Erst nach dem Betreten wird die Möblierung wahrgenommen und sofort nach harmonischem Behagen in Bezug zum Boden erforscht. Nachdem der Besucher Platz genommen hat, beginnt er zu beobachten, zunächst die gegenüberliegende Wand, dann werden die anderen Wände wahrgenommen. Ist er nicht gerade durch Gespräche, Essen oder andere Informationen in seiner Aufmerksamkeit beansprucht, so wird er sich auch die Decke kurz anschauen. Es sei denn es befinden sich interessante Elemente an ihr, die seine Neugier erregen und zum Verweilen animieren.

Nach dieser Betrachtung wird nun die ersterlebte Bodenfläche zum Letzterlebnis. Der Boden wurde  beim Betreten isoliert wahrgenommen und wird nun im Zusammenhang mit der Möblierung und den Wänden begutachtet. Erst durch die Gliederung  im Raum "-Oben - Seitlich - Unten-" gewinnen die Farben für den Menschen an Bedeutung. Auf dem Boden werden die ersten Schritte unternommen, die Seiten können den Menschen kalt lassen oder angehen und wärmen, die Decke kann leicht erscheinen und hüten oder auch erdrücken. Ein ästhetisches Behagen tritt für den Betrachter erst ein, wenn farbton- und sättigungsmäßige konstante Beziehungen bei allen Blickrichtungen getroffen werden.

Wände sind in ihrer Form Gestaltungselement, sie können in flach-rechteckiger Form niedrig wirken und in schmaler hoher rechteckigen Form einen eher stolzen Eindruck vermitteln. Daher ist es plausibel, dass bei der Gestaltung des Raumes mit Farben dieser auch brutal zerstört werden kann, wenn beispielsweise eine schmale hohe Wand starkfarbig betont wird. Sie kann leicht als eindrucksvolles Fanal nach oben gedeutet werden, gut falls dies wirklich erwünscht ist. 

Auf einem Gang wirken zwei gleich gefärbte und gleich hell ausgeleuchtete Wände begleitend, ist eine Wand davon jedoch heller als die andere, so stößt die dunklere Wand ab und die helle zieht an. Das Zulaufen auf eine dunkle Wand impliziert ein Aufsaugen und in ein finsteres Loch laufen. Das heißt, eine Wand ist nicht nur farbig zu gestalten, sie ist auch in den Empfindungsablauf des Menschen im Raum zu involvieren.

Türen sind Elemente in der Wand und sollten daher weder in der gleichen Oberflächenfarbe noch in der Oberflächenart wie die Wand gestaltet sein. Die Farbe der Tür ist unter dem Aspekt des Hinein- oder Hinausgehen zu wählen, so kann eine Türfarbe negativ darauf hinweisen, dass eine Tür geschlossen ist oder umgekehrt, sie öffnet sich und gibt den Weg frei. Eine vermittelnde Rolle kann die Türzarge zwischen Wand- und Türblattfarbe schaffen, durch sie lassen sich Farben kombinieren, die direkt nebeneinander angeordnet weniger befriedigen würden.

Problematisch sind Fensterwände, sie stellen nicht nur die Verbindung zur Außenwelt her, sie  erscheinen auch immer sehr stark beschattet und dunkel. Diese Wände müssen immer am hellsten gestaltet werden. Es sei denn, die Fenster sollen überraschende Ausblicke gewähren.

Die Decke sollte keineswegs nur als Deckel betrachtet werden, auch muss sie keinesfalls immer weiß sein. Die Deckenfarbe kann einen Raum stimmungsmäßig zusammenfassen und ist daher unbedingt in die Farbkonzeption aufzunehmen.

Böden sind die Basis eines Raumes, sie beeinflussen die Funktionseinheit 'Gehen-Stehen-Sitzen'  und müssen immer Bezug auf den Fuß nehmen. Es gibt viele Arten von Bodenbelägen und Musterungen, wobei Farben und Arten gut aufeinander abzustimmen sind. Es eignen sich Farben wie helle glänzende Grünblautöne, Farben aus dem Braun- und Rotbereich, vor allem auch dunklere und hellere Graustufen, sowie weiche Grüntöne, Sand- und Erdnuancen.

  

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