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Raumausstattung/Farbenkunde      

Farbempfinden und Wirkung

      

Bis heute konnte noch keine endgültige Klarheit über die Vorgänge beim Farbempfinden gewonnen werden. Es gibt eine Unmenge an Theorien, die Erklärungsversuche geben und sich mehr oder weniger auf Einzelbeobachtungen stützen.
Zu einem großen Teil beruht die Wirkung auch darauf, wie der jeweilige Farbton in der Natur wahrgenommen wird.
Gelb
  • Das reine Gelb ist die hellste und lichteste Farbe. Gelb wird fast automatisch mit der Sonne assoziiert. Es erfüllt den Raum mit Licht und -sofern es nicht allzu intensiv gesättigt ist- wirkt es warm, freudig, heiter und befreiend. Dagegen erscheint jedoch ein quittegelber Raum eher beunruhigend.
Rot
  • Rot stimuliert den Körper und beschleunigt die Pulsfrequenz, es steigert das bewusste Erleben und Fühlen. Mit Rot wird Feuer, Gefahr und Leidenschaft assoziiert. Viele Menschen betrachten sie auch als aggressive Farbe. Rot ist eine bewegte Farbe, sie kann sowohl eine unberechenbare Dynamik entwickeln als auch sich subtil entfalten. Rote Räume erscheinen wärmer als sie sind.
Blau
  • Blau, eine passiv wirkende Farbe, kann Kühle und Ruhe ausstrahlen. In der Natur gibt es keine bewegten, lebhaften Blauflächen. So überspannt an einem schönen sonnigen Tag der blaue Himmel eine blaue und glatte Wasserfläche. Die Farbe ist immer mit Stille verbunden. Blau ist entspannend und beruhigend, dämpft Erregung und Erschöpfung.
    Die kühle Distanz, die Blau im Raum schafft, ermöglicht den Eindruck von Luft und Weite. Die Farbe lässt sich sehr gut in Räumen einsetzen, die der Entspannung dienen.
Grün
  • Grün, die Farbe der Natur steht für Frische, Gesundheit und Vitalität. Ein tiefes oder gedämpftes Grün kann beruhigend wirken, aber auch schreien, wenn es ungebrochen und in kalkiger Art auf die Wände gebracht wird. Gerade beim Grün ist die Oberfläche von entscheidender Bedeutung. Grüne Seide lässt sich nicht mit gleichgrünem Samt vergleichen. Kaum eine andere Farbe ist so reich an Schattierungen in der Natur. Der Blick ins Grüne ist nie anstrengend, er stärkt das Auge für die anderen Eindrücke. Grün lässt sich sehr gut  kombinieren und mit Grünpflanzen lassen sich in Räumen wunderbare Akzente setzen.
Violett
  • Violett wird weder dem Denken noch dem Fühlen, sondern der Meditation zugeordnet. Sie ist keine fröhliche und laute Farbe, sondern eine dunkle Farbe, die am besten auf schweren Samtstoffen zur Wirkung kommt. In solchen Räumen bringt sie das Gefühl zurückhaltender und besonderer Atmosphäre mit sich. Allerdings kann ein gesättigtes Violett auch als aufdringlich empfunden werden. Als Teppichboden wirkt Violett äußerst ungewöhnlich, kann aber im passenden Ambiente geradezu apart wirken. In Innenräumen wird Violett noch relativ selten verwendet, obwohl es einen Trend zu dieser Farbe gibt.
Orange
  • Orange vereinigt die positiven Eigenschaften der Harmonie von Gelb mit der Dynamik und der Sinnlichkeit von Rot. Orange vermittelt Vitalität, Fröhlichkeit und Wärme. Es ist schwierig beim Mischen, die dem Orange zukommende Sättigungsstufe zu erreichen, denn zu dunkle Mischfarben  wirken braun und zu helle Mischfarben wirken süßlich. Orange lässt sich sehr gut für Kontraste verwenden, es kann aber auch sehr dominant erscheinen und sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden.
Türkis
  • Türkis wird im allgemeinen als eine kalte, subtile Farbe empfunden und wirkt immer etwas geheimnisvoll. Sie verbindet die beruhigende Wirkung von Blau mit dem erfrischenden von Grün. In der Regel findet sie im Raum nur in besonderen Fällen Verwendung.
Rosa
  • Rosa ist seit alters die Farbe der Isolierung und Zurückhaltung, aber auch die Farbe der Anmut und Überwindung. Rosa wirkt sanft, jung, frisch, liebevoll und ist in der Natur in zarten Blüten zu finden. Aber im Innenanstrich gilt diese Farbe als problematisch. Im Biedermeier war der Ton Altrosa als Wandton entwickelt worden, den man als Wandfarbe akzeptieren kann. Am schönsten wirkt Rosa noch immer auf seidig glänzenden Tapeten und im zarten Schmelz von Keramikfliesen.
Braun
  • Braun ist eine Erdfarbe, die Stabilität und Sicherheit vermitteln kann. Warme, reich strukturierte Brauntöne wirken freundlich und strahlen Dynamik aus. Dagegen wirken dunkle, kalte Brauntöne erdrückend und eher abstoßend. Als Wohnraumfarbe in Kombination mit Gelb-, Orange-, Gold- oder Ockertönen kann Braun sehr viel zur Raumatmosphäre beitragen.
Schwarz
  • Schwarz wirkt sowohl bedrohlich als auch faszinierend, es wendet sich vom Vitalen ab. Im vollkommenen Schwarz kann sich alles verstecken, es werden alle Strukturen und Muster verschluckt. Aber in Kombination mit Farben wirkt Schwarz schön, denn es hebt alle Farben leuchtend und brillant ab.
Weiß
  • Weiß wirkt sauber, hygienisch, rein, klar, kalt, unnahbar und empfindsam. Es wird assoziiert mit Schnee und Eis. In der Raumgestaltung wird weiß oder ein weißlicher Ton sehr gern für Innenwände benutzt. Weiße Flächen geben einen neutralen Hintergrund ab. Ein edles Weiß kann Strukturen, Formen und benachbarte Farben hervorbringen und betonen.
Grau
  • Grau wirkt unauffällig und statisch. In der Raumgestaltung wirkt ein reines Grau meist langweilig, deprimierend und verrät nicht selten einen Mangel an Mut. In Kombination mit anderen Farben, Formen und Strukturen kann es sehr edel wirken, da es diese dezent hervorhebt und betont.

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