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Innenausbau / Fenster

Glossar zur Fensterqualität

WERU AG, Postfach 160, D-73631 Rudersberg
WERU
Insbesondere sind die Ansprüche an Wärme-, Schall- und Einbruchschutz zu beachten. Denn nicht nur ein hoher Wärmeschutz und eine eventuell passive Nutzung der Sonnenenergie können zur Energieeinsparung beitragen, sondern auch ein erhöhter Lärmschutz trägt zu einer Verbesserung der Wohnqualität bei.

Durch die neuen Energiesparverordnung (EnEV) gibt es Begriffe wie g-Wert, k-Wert und neuerdings auch U-Wert. Was dahinter verborgen wird, hier kurz erklärt.
a-Wert

oder Fugendurchlasswert.
"Der Fugendurchlasskoeffizient (a-Wert) gibt an, wieviel Luft (m³) pro Meter Fugenlänge bei der Druckdifferenz von 1kp/m² pro Stunde hindurchgeht".
Der Wert gibt die Undichtigkeiten von Fenstern in den Fugen zwischen Flügel- und Blendrahmen an. Je höher dieser a-Wert ist, um so weniger dicht schließt ein Fenster, woraus sich sowohl ein hoher Wärmeverlust als auch ein geringer Schallschutz schließen lässt. Darum wird der a-Wert auch Fugendurchlasswert genannt

g-Wert

Der g-Wert ist der Energiedurchlasswert. Durch ihn wird gemessen, wieviel Strahlungswärme von außen über die Verglasung nach innen abgegeben wird. Das bedeutet, Fenster sind nicht nur
Wärmeverlust-Bauteile, sondern sie bringen über die Sonneneinstrahlung auch Wärmegewinne. Der Anteil des Sonnenlichtes, der durch die Gläser dringt, wird durch den g-Wert,
den Energiedurchlassgrad festgehalten. Das bedeutet je höher der g-Wert und je besser die Dämmeigenschaften der Fenster sind, umso größer ist die Wärmebelastung des Innenraumes.
Diese Werte fließen in die Berechnung des Heizenergiebedarfs eines Jahres mit ein. Bei modernen
Zweifach-Wärmeschutzgläsern liegt der g-Wert in etwa bei 0,6. Das heißt, 60 Prozent der eingestrahlten Sonnenenergie dringen in den Raum ein. Daher muss bei großen Verglasungen ein entsprechender Sonnenschutz berücksichtigt werden.

U-Wert (ehemals k-Wert)

Der Wärmeverlust eines Fensters wird mit dem U-Wert, der Wärmedurchgangszahl, beschrieben. Wärmedurchgang eines Bauteils und wird in W/qmK (Watt pro Quadratmeter und Kelvin Temperatur-Unterschied) angegeben. Der U-Wert gibt an, wieviel Wärme in einer Stunde pro qm durch ein Fenster nach draußen entweicht. Wobei zur Berechnung ein Temperaturunterschied von 1°C, von innen nach außen festgelegt ist. Aber leitfähige Metalle haben beispielsweise einen höheren U-Wert als isolierende Materialien. Das bedeutet, je kleiner der U-Wert ist, um so geringer ist der Wärmeverlust, und je besser die Fenster gedämmt sind, desto weniger Energie wird verschwendet. Als Stand der Technik gilt ein U-Wert von 0,9 W/qmK.

 

Isolierglas

Isoliergläser bestehen aus zwei oder mehreren Glasscheiben mit einer Spezialgasfüllung im
Luftzwischenraum und einer zweifachen, wärmereflektierenden Edelmetallbeschichtung. An ihrem Rand werden die Isoliergläser mit einer speziellen Dichtungsmasse luft- und feuchtigkeitsdicht versiegelt, verlötet oder verschweißt. In Verbindung mit den richtigen Dichtungssystemen und speziellen Mehrkammerrahmen kann hier eine optimale Wärmedämmung erreicht werden. Die Isolierfähigkeit beruht alleine auf der geringen Wärmeleitfähigkeit der eingeschlossenen Luft. Wird bei einer Altbausanierung nur das Glas ausgewechselt, dann muss der übernommene Rahmen vorher auf seine Tragfähigkeit hin überprüft werden.

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