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Innenausbau

Fußbodenheizung und Konstruktion

      

Die Basis für eine optimale Fußbodenheizungskonstruktion ist von großer Bedeutung. Sie sollte unbedingt von einer spezialisierten Fachfirma ausgeführt werden, die eine Gewährleistung übernimmt.
 

Die Fußbodenkonstruktion baut sich auf aus

  • Tragendem Untergrund wie Rohbetondecke-
  • Dampf- und Feuchtigkeitsperre erforderlich bei Feuchträumen
  • Wärme- und Trittschalldämmung
  • Randdämmstreifen
  • Dämmschichtabdeckung
  • Estrich
  • Bodenbelag

Die Dämmschichten unter der Heizebene sollten nicht aus einer losen Schüttung bestehen, sondern aus vorgefertigten Platten, die den einschlägigen DIN- Normen entsprechen. Geeignet sind Platten aus Polystyrolhartschaum, Polyurethanschaum und Platten aus Mineralfaserdämmstoffen höherer Rohrdichte bzw. Verbundplatten aus unterschiedlichen Werkstoffen.
Aufbau und Kombination der Dämmschichten richten sich nach der Belastung des Oberbodens und den einschlägigen DIN- Normen, Vorschriften usw..
Die Dämmplatten werden fugenversetzt eingebracht, nachdem zuvor alle Unebenheiten der Rohrdecke bzw. des Untergrunds sorgfältig beseitigt wurden.

Die an den Umfassungswänden zu installierenden Randdämmstreifen müssen an jeder Stelle der Wand, an Türlaibungen und auch an Säulen oder Vorsprüngen vorhanden sein. Sie nehmen die Dehnung des Estrichs auf und verhindern Schallbrücken.

Der Estrich für Fußbodenheizungen muss gemäß der DIN 18 560 bzw. den Merkblättern des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes aufgebracht werden. Die Stärke des Estrichs richtet sich jedoch nach seiner Art, seiner Verarbeitung und der aufzunehmenden Belastung. Bei der Verwendung von Zementestrich und Heizrohren, die unmittelbar oberhalb der Wärmedämmung liegen ist eine Rohrüberdeckung von min. 45 mm vorgeschrieben.

Da beim Aufheizen Temperaturunterschiede zwischen Ober- und Unterseite entstehen, dehnt sich auch der Estrich im Heizbetrieb aus. Daraus resultieren Verformungen zwischen 1 und 5 mm, je nach Art des Estrichs. Aufgrund dieser Ausdehnungen treten bei keramischen Bodenbeläge im oberen Bereich des Estrichs Zugspannungen auf, die nur von obenliegenden Bewehrungen aufgenommen werden können. Bei Teppichbelägen oder Parkett kann auf diese Maßnahmen verzichtet werden, da das Temperaturgefälle des Estrichs bei diesen Belägen geringer ist.

Jeder Estrich muss vor der Verlegung des Belags völlig ausgetrocknet sein. Zur Inbetriebnahmeprüfung wird der Heizestrich zunächst einmal aufgeheizt. Dazu wird empfohlen 21 Tage nach der Herstellung die Vorlauftemperatur täglich um ca. 5° zu erhöhen bis die volle Heizleistung erreicht ist. Diese maximale Temperatur muss mindestens einen Tag pro Zentimeter Heizestrichdicke aufrechterhalten werden. Anschließend ist der Heizestrich wieder abzuheizen, in dem die Vorlauftemperatur täglich um ca. 5° gesenkt wird. Danach ist das oben beschriebene Trockenheizen zu wiederholen.

Auch bei Zementestrichen sollte der Aufheizbeginn auf vierzehn Tage nach Herstellung vorgenommen und allmählich bis zur maximalen Gebrauchstemperatur aufgeheizt werden. Da bei hohen Estrichoberflächentemperaturen Ablösungen von keramischen Belägen möglich sind, empfiehlt sich als Fußbodenheizung die Niedrigtemperatur-Heiztechnik.

Die Ausführungen sollten generell Fachfirmen überlassen werden, da sie in der Regel eine korrekte Abwicklung gewährleisten. 

         

Fußbodenheizung

 

 

 

 

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